Archiv für den Autor: Anna

Lieblinge im November

Seit unser kleiner Enkel/Neffe vor einem halben Jahr geboren wurde, ist Ulrike wieder im Baby-Strickfieber und hat schon viele Modelle aus dem schönen Klompelompe Buch nachgestrickt. Gerade hat sie den  Ludvig Genser aus Baby Merino von DROPS (1) auf den Nadeln.

Die Silkhair Dégradé von Lana Grossa (2) sieht am Knäuel ganz toll aus – aber es lassen sich natürlich auch wunderschöne Modelle daraus stricken. Dieser grosse Schal mit Lochmuster lässt die Farbverläufe super zur Geltung kommen.

#specklesaresohotrightnow lässt Stephen West schon eine ganze Weile lang verlauten und natürlich hat er absolut recht (was sich z.B. an den vielen Instagram-Beiträgen mit diesem Hashtag erkennen lässt). Auch von Malabrigo gibt es neu einige Speckled-Farben, z.B. Mechita in der Farbe Carnival (3).

Loft (4) ist eine der neuen Qualitäten von LANG für diesen Winter. Obwohl man diese Wolle kaum für ihre besondere Weichheit hervorheben kann, mögen wir sie besonders gerne. Die Schurwolle aus Patagonien wird für Loft in der Schweiz auf einer fast 100-jährigen Maschine verarbeitet. Dadurch, dass die Wolle für die Verarbeitung nicht gekämmt wird, erhält sie sich ihre Ursprünglichkeit. Seit diese Jacke aus Loft bei uns im Laden eingetroffen ist, befindet Sie sich öfter an Anna als an der ihr zugedachten Schaufensterpuppe.

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Dotted Rays Liebe

Ulrike hat im Sommer angefangen, einen Dotted Rays Schal von Stephen West zu stricken und hat damit eine regelrecht Dotted Rays Welle ausgelöst! Die Anleitung ist aber auch wirklich genial: Sie ist leicht eingängig, sodass man schon nach kurzer Zeit gar nicht mehr nachlesen muss, wie weitergestrickt wird (das hab ich besonders geschätzt, als ich meinen Dotted Rays während der Fahrt im Wohnmobil gestrickt habe). Ausserdem kann man ihn aus fast allen möglichen Garnen stricken und das Tuch so immer wieder ganz anders interpretieren! Es gibt auf Ravelry übrigens verschiedene Dotted Rays Anleitungen, die hier gezeigten Tücher wurden alle nach der verlinkten Grundanleitung gestrickt.

Dotted Rays aus dem Tweed LANG Donegal  gestrickt von Ulrike. Anhand der schwarzen Linien sieht man, wie das Muster verläuft. Es wird mit verkürzten Reihen gearbeitet. Dabei wird das Wendeloch nicht geschlosssen, sondern als Teil des Designs genutzt (sie bilden die “dotted rays”, die gepunkteten Strahlen).

Auch das blau-grüne Tuch ist aus Donegal gestrickt, das Tuch mit Farbverlauf ist aus der wunderbaren Puno von LANG. Puno hebt sich meiner Meinung nach sehr positiv ab von all den “Bobbels”, die im Moment so im Umlauf sind. Die Farbauswahl ist nicht sehr gross und die Farbverläufe eher Ton in Ton. Puno ist also perfekt für diejenigen, die es lieber schlicht (und edel) mögen. Ich hab den 200g Knäuel für dieses Tuch übrigens nicht ganz zu Ende gestrickt, es war noch rund 50g übrig (gestrickt hab ich Grösse Small nach Anleitung) und man hätte also bestimmt noch einen “Wedge” dranhängen können.

Natürlich lässt sich der Dotted Rays auch wunderbar aus Verlaufsgarnen stricken, die gefachtet sind (die Fäden laufen also nebeneinander und sind nicht verzwirnt) und deren Farbverläufe durch Anknüpfen der Fäden entsteht. Die liebe Karin aus unserer Strickcafé-Facebook-Gruppe hat einen Knäuel Lana Grossa Shades of Merino Cotton zu einem ganz tollen Tuch verstrickt:

Farblich passend schliesst sich das Tuch von Christiane an. Ist es nicht toll, mit seinen herbstlichen Farben? Das ist die Mille Colori Socks & Lace in der Farbe 039.

Und wenn euch das alles noch zu schlicht ist, dann haben wir hier noch das ultimative Dotted Rays Tuch für euch: Mit ganz viel Farbe UND Glitzer! Gestrickt aus der Mille Colori Baby Luxe in der Farbe 052. Benötigt werden für Grösse S vier Knäuel.

 

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Lieblinge im Oktober

Wir lieben die schöne Farbpalette der Novena (1) und die  Modelle in der aktuellen LANG Kollektion. Ulrike strickt gerade an diesem Pullover. Auch in älteren LANG Heften findet man schöne Modelle aus Novena, z.B. diesen schlichten Pullover oder diese Jacke.
Tolle Farben gibts auch bei den Ombré Garnen von Freia und bei kleinen Projekten darfs dabei ruhig auch richtig bunt sein! Ich habe gerade eine Wurm Mütze für Fräulein N. aus einem Knäuel der Freia Ombré Sport (2) gestrickt.
Nadelmasse sind dann ganz sicher nicht auffindbar, wenn man sie am dringendsten braucht! Da kann ein Nadelmass mehr auf jeden Fall nicht schaden. Vor allem, wenn es so niedlich ist, wie die neuen Elefanten-Nadelmasse (3) von KnitPro.
Die Heb und Manx Merino Fine Qualitäten von Rosy Green (4), sind mit ihren schönen Melierungen und den tollen Farben nicht nur eine Augenweide – man tut mit dem Kauf auch noch Gutes, denn pro Strang wird von Rosy Green ein Betrag an den Rare Breeds Survival Trust für den Erhalt bedrohter Schafrassen überwiesen. Wir haben aus der Heb Merino Fine schon Tuch Rheinlust von Melanie Berg gestrickt. Ein wunderschönes Modell – das Stricken der eher anspruchsvollen Anleitung lohnt sich definitiv!
Cashmere Cotton (5) ist eine der neuen Qualitäten von LANG für diesen Winter und einer unserer Lieblinge. Corina hat aus zwei Knäueln Cashmere Cotton diese Mütze gestrickt, die im Original noch viel schöner ist als auf dem Bild!

 

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Lieblinge im September

Die Carpe Diem (1)  sieht ziemlich unspektakulär aus und auch die Mischung (70% Schurwolle, 30% Alpaka) klingt eher klassisch als aufregend, aber wenn man den weichen Knäuel mal in der Hand hat, ist man auf jeden Fall hin und weg! Diese tolle Mütze ist im neuen Buch von Marisa Nöldeke zu finden und auch diesen winterlichen Pullover aus Carpe Diem mögen wir sehr (Anleitung aus Fatto a Mano 247).
Zwei verschiedene Garne zusammen zu verstricken ist nicht nur prima für all diejenigen, die lieber mit etwas dickeren Nadeln arbeiten (ich gehöre dazu!), das Kombinieren der Materialien macht auch grossen Spass und sorgt immer wieder für Überraschungen. Die Alpaca von DROPS ist eine gute Basis für solche Mischungen und in Kombination mit flauschigen Garnen richtig toll, z.B. mit der Brushed Alpaca Silk (2) für eine Flaum Jacke. Oder mit der Kid Silk von DROPS für diesen schönen Pullover.
Ich kann nicht behaupten, dass die Prym Ergonomics Nadeln (3) mich auf den ersten Blick überzeugt hätten. Plastik mag ich eigentlich lieber nicht in der Hand haben beim Stricken und überhaupt: diese komische Spitze (Hooktip genannt) Aber dann beim Stricken fand ich die Nadeln plötzlich richtig toll. Die Nadeln haben einen dreieckigen Schaft und die Rundstricknadeln sind mit einem sehr flexiblen Seil aus Stahl verbunden. Sollte man ausprobieren!
Dos Tierras von Malabrigo (4) vereint Alpacawolle aus Peru mit Merinowolle aus Uruguay zu ein leicht melierten Faden, der die schönen Handfärbungen gut zur Geltung bringt. Ulrike hat gerade Barnstable aus Dos Tierras in den Farben Paris Night und Polar Morn begonnen.

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Lieblinge im August

Die Nepal von Pascuali (1) ist einer unserer ganz grossen Favoriten von diesem Sommer. Ich habe gerade ein Imogen-Tee aus Nepal auf den Nadeln – allerdings durfte dieses Projekt nicht mit in die Ferien reisen, da der Musterteil doch etwas Konzentration braucht – und so wird mein Top wohl dann für den nächsten Sommer fertig werden. Aus Nepal wurde bei uns im Team ausserdem schon Cullum von Isabelle Kraemer gestrickt.
Ebenfalls von Isabelle Kraemer (wir mögen ihre Modelle einfach so sehr!) ist das Tuch Paris toujour, das Ulrike aus der Steppke Single (2) von Frida Fuchs gestrickt hat. Ein einfaches Muster mit einem tollen Effekt. Das Tuch wurde schon ganz oft nachgestrickt, seit es bei uns im Laden hängt (2 Stränge der Steppke ergeben ein grosses Tuch).
Die Cashmere light (3) von LANG ist schon am Knäuel so weich, verstrickt wird sie dann aber noch fluffiger. Ich war beim Stricken dieses Schals so hin und weg von der weichen Wolle, das ich doch glatt nicht gemerkt habe, dass mit dem Muster etwas schief läuft. Nun ja, anders ist ja nicht unbedingt falsch….
Für den Sommer ist die Norma (4) perfekt, denn sie lässt sich problemlos direkt auf der Haut tragen, natürlich liegt man aber auch in der kälteren Jahreszeit mit Pullovern oder Jäckchen aus Norma nicht verkehrt. Ulrike plant daraus das luftige Jäckchen Surry Hills.
Bestimmt sind euch auch schon einmal beim Transport des Strickzeugs die Maschen von der Nadel geglitten. Vielleicht sogar schon zwei, drei oder vier Mal. So wie mir. Wenn ich daran denke, die niedlichen Hiyahiya Pandabären (5) auf den Nadelspitzen zu befestigen, bleibt alles dort, wo es hingehört. Natürlich hab ich sie auch jetzt im Urlaub dabei. Nur leider sind sie gerade in den Tiefen meiner Woll-Reisetasche verschwunden (diese beherbergt neben den Pandabären noch 5 Ferien-Strickprojekte) .

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viel Tamtam!

Das Seiden-Leinen-Garn TAMTAM DK von Frida Fuchs ist ein echter Sommer(nachts)traum! Ein bisschen glamourös durch die Seide, aber dann doch wieder rustikal durch den Leinenanteil, denn die Leinenfasern nehmen die Farbe viel weniger stark an und lassen das Garn ein bisschen gesprenkelt erscheinen. Dieser Effekt kommt stärker zum Vorschein, je dunkler die Färbung der Seide ist, auf den Bildern lässt sich sich vor allem bei der Farbe “Zimt” (das Braun auf dem unteren Bild in der Mitte) erkennen:

Extra für die TAMTAM wurden zwei ganz tolle Modelle entworfen, die über Ravelry gekauft werden können. Summer scheint DAS Modell des diesjährigen Sommers zu sein und ist im Moment überall anzutreffen, je nach gestrickter Grösse werden dafür 3-5 Stränge benötigt. Bei uns wird früher oder später wohl auch ein Summer-Top entstehen, vorerst haben wir uns aber für anderen Modelle für die TAMTAM entschieden.
Sibylle hat aus der Farbe Schlafmohn diese wunderschöne Jacke nach einer Anleitung von DROPS gestrickt:

Mein eigenes TAMTAM Projekt wartet noch auf seine Vollendung. Das Modell Order of the Garter schien mir erst perfekt für dieses Garn, nun bin ich von meiner Wahl aber nicht mehr ganz so überzeugt, was zu einer kleinen Strickpause geführt hat. Aktuell überlege ich, ob ich mich erstmal der Winterstrickerei widmen soll und die Jacke dann pünktlich für den Frühling 2018 fertig stricken… oder vielleicht sogar ribbeln und ein Summer-Top draus machen?

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Blumenbrunnen

Der Maienzug gilt in Aarau als der allerschönste Tag im Jahr! Und nein, er findet nicht im Mai statt, sondern jedes Jahr am ersten Freitag im Juli, also immer direkt vor den Sommerferien. Der “Mai” im Wort kommt nämlich nicht von dem entsprechenden Monat, sondern von dem alten Wort für Rute/Stecken. Solche spielen mittlerweile am Maienzug jedoch keine Rolle mehr – dafür aber Blumen umso mehr!

Die am Umzug teilnehmenden Kinder werden mit Blumenkränzchen, Sträussen und Ansteckern geschmückt, die Brunnen in der Stadt mit schönen Blumenarrangements. Dieses Jahr hatten wir die Idee, einen der Brunnen zusätzlich noch mit gehäkelten Blumen zu schmücken. Zusammen mit vielen helfenden Händen entstanden in den letzten Wochen also gut 60 Blumen, die wir dann zusammen mit vielen kleinen Ästen auf einem Drahtgerüst befestigt haben:

    

Und so sah dann der fertige Brunnen aus:

Im Brunnenbecken selber stecken echte Blumen, alle anderen sind aus Garn gehäkelt. Es sah wirklich toll aus! Leider hat es irgendjemand für nötig befunden, in der Nacht auf Samstag alle Blumen bis auf eine einzige aus dem Gesteck zu entfernen und die Blumen mitzunehmen (im besten Fall – noch schlimmer fänden wir es, wenn sie einfach irgendwo entsort wurden). Die Enttäuschung war gross bei uns – aber trotzdem hat das Projekt Spass gemacht!

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Lieblinge im Juli

An heissen Sommertagen bevorzugt man auch als angefressene Strickerin ein kleines, handliches Projekt, das einem nicht noch schwer auf dem Schoss liegt. Socken sind da immer eine gute Wahl und es gibt eine riesige Auswahl an bunter Sockenwolle, z.B. die Fabel von DROPS (1).
Ich bin selber ein grosser Fan von Tweed mit den kleinen bunten Noppen. Im Sommer ist ein Seidentweed perfekt! Seta Tweed von LANG Yarns (2) besteht aus einer Mischung aus Seide und Baumwolle und kommt (wie gewohnt bei LANG) in einer grossen Farbpalette daher. Ich habe aus der Seta Tweed in Petrol gerade einen sommerlichen Rikke Hat gestrickt.
Die Malabrigo Sock finden wir für Tücher, Pullover oder Jäckchen wunderbar, empfehlen sie für Socken aber eher weniger, da die reine Merinowolle nicht so strapazierfähig ist, wie es für Socken wünschenswert wäre… Dafür ist sie schön weich und lässt Muster wunderbar wirken. Z.B. in diesem unglaublichen Tuch, auf das uns unsere Fair Isle Kursleiterin Susanna aufmerksam gemacht hat. Bestimmt kein Projekt für zwischendurch… Wenn es es ein bisschen einfacher sein soll: Martina strickt aus der Malabrigo Sock nun schon ihren zweiten Tegna-Pullover. Ein Modell, das im Moment sehr beliebt ist!
Ordnung in den Nadelvorrat zu bringen ist für viele Strickerinnen eine ziemliche Herausforderung – uns geht es da nicht anders… In dem schönen Täschchen von Hiyahiya (4) lassen sich Nadelspitzen und dazugehörige Seile praktisch verstauen- so kann man immerhin für ein kleines Bisschen Ordnung sorgen…

 

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Brombeerschal aus Merino 400 Lace

(Explications en français ci-dessous!)

Bestimmt habt ihr schon gesehen, dass ihr bei uns jeden Monat ein kleines Geschenk bekommt, wenn ihr Wolle von LANG Yarns im Wert von mindestens 50 Franken bestellt oder direkt im Laden kauft. Im Juli sind es 2 Knäuel der zarten LANG Merino 400 Lace (je 25g) für ein kleines Sommerprojekt – z.B. für diesen luftigen Schal, dessen Muster an Brombeeren erinnert. Was gibt es besseres für den Sommer?

Gestrickt wird er folgendermassen:

Muster:
Vorderseite: stets alle Maschen links stricken
Rückseite: *3 Maschen links zusammen stricken, aus der nächsten Masche 3 Maschen heraus stricken (1 re, 1 li, 1 re)*. Von *-* stets wiederholen.
Die nächste Rückreihe versetzt stricken, also aus der 1. Masche 3 Maschen heraus stricken, dann 3 Maschen li zusammen stricken usw.

Los gehts:
52 Maschen anschlagen,
5 Reihen rechts stricken (Hin- und Rückreihe), dann die Arbeit wie folgt einteilen:
1 Randmasche, die nächsten 3 Maschen immer rechts stricken (also in Hin- und Rückreihe rechts stricken), 44 Maschen im Muster I, 3 Maschen rechts, 1 Randmasche.
Diese Musterfolge wiederholen bis die gewünschte Länge erreicht ist.
5 Reihen rechts stricken, dann abketten.

Viel Spass!

Falls ihr noch ein bisschen Hilfe beim Muster braucht, findet ihr HIER ein Video von DROPS.

 

Écharpe d’été en LANG Merino 400 Lace
tricoté avec 2 pelotes  (= 50g)

Point fantaisie I :
Sur l’endroit : tricoter toutes les mailles à l’envers
Sur l’envers : *3 mailles ensemble à l’envers, tricoter 3 fois la maille suivante (1 m end, 1 m env, 1 m end)*, répéter de *-*.
Tricoter le rang suivant sur l’envers en quinconce : tricoter 3 fois la 1ère maille, puis 3 m ens à l’envers, et continuer ainsi.

Explications :
Monter 52 mailles,
Tricoter 5 rangs endroit (en allers et retours), puis continuer ainsi :
Point fantaisie : 1 maille lisière, tricoter les 3 mailles suivantes toujours à l’endroit (sur l’endroit aussi bien que sur l’envers), 44 mailles en Point fantaisie I, 3 mailles endroit, 1 maille lisière.
Continuer ainsi jusqu’à la longueur souhaitée.
Tricoter 5 rangs endroit, rabattre.

Bon tricot !

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Spinnfieber – ein Erfahrungsbericht

Für mich ist es echt ein kleines Wunder, aber: wer mit ein bisschen Talent in den Spinnkurs zu Sidi kommt, ist nach kurzer Zeit in der Lage, selber den Faden für ein solch wunderschönes Tuch zu spinnen! Da mir dieses Talent leider verwehrt bleibt, lasse ich an dieser Stelle eine ehemalige Kursteilnehmerin zu Wort kommen. Vielen Dank Davina, für deinen tollen Bericht!

“Wenn ich von meinem neuen Hobby erzähle, ernte ich erstaunte Blicke: “Ich spinne neuerdings!” Wie ich zu so einem Hobby gekommen bin, will man wissen, nachdem die sprachlichen Missverständnisse geklärt sind.
Angefangen hat alles mit den schönen, handgefärbten Garnen, die ich im Strickcafé entdeckt habe – von Malabrigo und Madelinetosh zum Beispiel. Diese Garne mit den vielfältigen Farben haben mein Interesse für den Herstellprozess von Wolle und Garnen geweckt. Ich habe mich stundenlang in den Spinn-Foren auf Ravelry rumgetrieben. Ob ich das wohl auch lernen könnte? Frühere Versuche an Mittelaltermärkten suggerierten, dass in mir keine Spinnerin steckt. In fünf Minuten am Spinnrad brach der Faden mehr ab, als dass er verspann.
Da sah ich den Kurs im Strickcafé: “Handspinnen für Anfänger.” Sofort war ich angemeldet. Jetzt musste ich es einfach wissen! Und siehe da, nach einem Nachmittag unter der fachkundigen Anleitung von Asita Krebs hatte ich tatsächlich spinnen gelernt. Mein Faden war noch sehr unregelmässig, aber mit dem Spinnfieber hatte ich mich angesteckt. Ein wunderschöner, handgefärbter Kammzug von Malabrigo kam nach dem Kurs mit mir nach Hause.
Jeden Abend nach der Arbeit setzte ich mich mit der Spindel auf mein Sofa, und aus der Faser wurde Garn. Nebenbei entspannte ich mich auch ganz wunderbar. In nur drei Wochen hatte ich drei Knäuel selbst gesponnenes und verzwirntes Garn hergestellt. Keinen Monat später war daraus ein Schal geworden. Das einfache Muster (Quaker Yarn Stretcher Boomerang) bringt die changierenden Farben meines Garns wunderbar zur Geltung. Ich freue mich schon auf den Herbst, wenn ich die warme Merinowolle um meinen Hals wickeln kann.
Und das Spinnen? Ich verarbeite gerade einen zweiten Kammzug. Zur Spindel aus dem Kurs sind drei weitere dazugekommen. Das Beste: Im Sommer mag ich nicht stricken, aber beim Spinnen – jetzt auf dem Balkon – wird mir auch bei 30°C nicht zu warm!” (Davina)

Als ich diesen wunderbar weichen Schal mit seinen tollen Farben in der Hand hielt (und ihn mir sogar kurz um den Hals schlang), kam bei mir ganz leise die Idee auf, das mit dem Spinnen doch nochmal zu versuchen… wer weiss, wer weiss. Die nächste Gelegenheit dazu habe ich und ihr am 2. September 2017, da findet der nächste Kurs mit Sidi statt. Alle Infos dazu gibts hier. Und die Nube Kammzüge von Malabrigo sind hier zu finden. Superschöne Spindeln gibts bei Sidi im Shop.

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